01.12.18 mD Fortschritt Mittweida - SSV Chemnitz-Rottluff 27:18 (14: 9 )

„Nach dem Aufstieg auf den Gipfel beginnt wieder der Abstieg ins Tal“ – nach zwei guten Spielen nun wieder eins zum Abgewöhnen. Unsere Mannschaft spielte ohne Druck mit vielen Fang- und Zuspielfehlern. In der Deckung war ganz im Gegensatz zum Gegner kaum Körperkontakt zu erkennen. So nahm das Spiel seinen gewohnten Lauf, unsere Jungs gerieten nach einer 1:0 Führung schnell in Rückstand. Trotzdem war in dieser Phase der Partie noch der Kampfgeist zu erkennen. Man arbeitete sich nach einem 4:10 auf ein 9:11 heran. Aber statt weiter zu punkten, leistete sich die Mannschaft fünf Fehlwürfe infolge und kassierte sechs Gegentore. Danach war die Begegnung entschieden. Ab und zu blitzte das Können unserer Jungs nochmal auf, doch meist scheiterten sie an Pfosten oder Torwart. Sicher kann man gegen Mittweida verlieren. Mit einem großen Werfer auf halblinks, der zwölf Tore zum Sieg beigesteuert hat, ist die Mannschaft natürlich im Vorteil. Doch mit Teamwork, wie in den letzten Spielen, hätten unsere Jungs das Ergebnis zumindest knapper gestalten können. Zwei Sachen möchte ich hier doch einmal ansprechen: Die Schiedsrichterleistung war einfach inakzeptabel. Nachdem unser Kreisläufer zum xten Mal „gefällt“ wurde, gab es  eine gelbe Karte. Hier geht es um die Gesundheit der Kinder. Solche Fouls müssen von Anfang an unterbunden werden und da ist nur eine Zwei-Minuten-Strafe angesagt.  Am Ende des Spieles fiel unser Spieler, dem der Gegner am Hals hing, noch mit dem Kopf aufs Parkett. Kommentar der Schiedsrichter nach dem Spiel: „ Der hat sich nach hinten fallen lassen“.  Kompliment an Jannis, der trotz dieser massiven Fouls immer wieder aufgestanden ist und weiter gemacht  hat!

Der zweite Punkt: Teamgeist – davon ist auf der Bank nichts zu spüren. Es werden Privatgespräche geführt, überhaupt nicht geschaut, was auf dem Parkett passiert. Manchmal glaube ich, dass einige Spieler gar nicht spielen wollen. Nächsten Sonnabend geht es weiter. Hoffentlich wieder mit einem besseren Spiel.

 

 

 

 

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24.11.18: HSG Rottluff/Lok Chemnitz II - HC Annaberg-Buchholz 24:27 (12:16)

Aus der geplanten Revanche gegen den HC Annaberg-Buchholz ist leider nichts geworden. Gegen den gemeinsamen Aufsteiger in die Bezirksliga verliert die zweite Vertretung der HSG ein eigener Halle erneut mit 3 Toren Unterschied. Mit der Niederlage gegen das Schlusslicht der Tabelle ist auch die positive Heimbilanz beendet. Nach zuletzt drei gewonnenen Heimspielen entführt der HC erstmals wieder beide Punkte aus der Sachsenhalle. Die Ursachen für die Niederlage scheinen vielfältig zu sein. In erster Linie lag es wohl aber an der enormen Abschlussschwäche des Angriffs.

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24.11.18 mD SSV Chemnitz-Rottluff -HSG Freiberg 28:27 (13:12 )

Das Spiel begann ganz entspannt – über einen Rückstand von zwei Toren regen wir uns schon nicht mehr auf. Danach entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. In der fünfzehnten Minute führten unsere Jungs mit vier Toren. Sehr erfreulich, denn das war in dieser Saison ein Novum. Leider war bis zur Pause alles wieder ausgeglichen. Pfosten und Latte standen wie schon so oft im Weg. Die Trefferquote der Siebenmeter war auch eher mäßig, doch man ging wenigstens noch mit einem kleinen Vorsprung und nicht mit großem Rückstand in die zweite Halbzeit. Das Spiel blieb eng und spannend. In der siebenunddreißigsten Minute führte der Gast mit drei Toren. Immer wieder kämpften sich unsere Jungs auf ein Tor heran. Beim 27:27 nahm der Freiberger Trainer seine letzte Auszeit, um seine Leute noch einmal in die richtige Spur zu bringen. In der letzten Minute konnte unsere Mannschaft endlich wieder in Führung gehen. Und nun? Kein Krimi kann spannender sein. In der letzten Auszeit kurz vor Schluss eine klare Ansage: Sicher spielen, keine Risikopässe und kein Prellen, das den Gegner noch einmal in Ballbesitz kommen lässt. Diese Vorgabe wurde sehr gut umgesetzt und das Spiel 28:27 gewonnen. Wieder einmal haben die Jungs bewiesen, dass sie ein großes Kämpferherz haben. Glückwunsch !

 

 

 

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17.11.18: HSG Rottluff/Lok Chemnitz II – HC Fraureuth 28:25 (13:13)

Nach der knappen Auswärtsniederlage gegen Werdau am vergangenen Wochenende stand das Team der HSG Rottluff/Lok Chemnitz II am Sonnabend im Heimspiel gegen den HC Fraureuth wieder gehörig unter Zugzwang. Ziel war es, die Serie von zwei gewonnenen Heimpartien in Folge fortzusetzen, eine Tatsache, die unser Trainerteam der Mannschaft als Motivationshilfe vorgab.

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17.11.18 mD SSV Chemnitz-Rottluff - ESV Lok Chemnitz 24:23 (10:16 )

„Ende gut – alles gut“. Aber bis zum Ende zittern , und wieder ein paar graue Haare mehr auf unseren Köpfen. Die Jungs begannen sehr nervös. Kein Wunde, man spielte gegen den Tabellenersten, der noch kein Spiel verloren hatte. Die „Lok“ begann mit Volldampf, die Spieler waren lauffreudig und so stand es folgerichtig nach vier Minuten 0:4. Bis auf ein Tor kamen die Jungs vom SSV heran (4:5. 5:6), aber der Ausgleich wurde nicht erzielt.  Der Gegner zog  wieder davon und führte zur Halbzeit 16:10.

In der Kabine wurde an den Kampfgeist appelliert. Noch waren 25 Minuten Zeit, das Ergebnis zu drehen. In der dreiunddreißigsten Minute stand ein 12:18 an der Anzeigetafel. Und so langsam schwand die Hoffnung, hier noch „was zu reißen“. Doch dann warfen unsere Jungs sieben Tore infolge zur ersten Führung in diesem Spiel (19:18). Nun war die Partie ausgeglichen.  Doch der Gegner agierte nicht mehr so konzentriert, sondern versuchte es mit „der Brechstange“. Während die Rottluffer sich endlich im Zusammenspiel gefunden hatten, fanden bei den Lok-Jungs nur noch Einzelaktionen statt. In der fünfzigsten Minute führte unsere Mannschaft erstmals mit zwei Toren. Der Vorsprung schmolz aber sofort wieder durch ein Siebenmeter- Tor des Gegners. Noch eine halbe Minute zittern – ja nicht den Ball verlieren!! Durch einen Lattentreffer unsererseits kam die Lok noch einmal in Ballbesitz, doch dann endlich der Schlusspfiff!! Geschafft 24:23 gewonnen. Sicher ein wenig glücklich. Aber es war das Glück der Tüchtigen, die nach solch einem Rückstand nicht die Köpfe hängen ließen.

 

 

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