17.11.18 mD SSV Chemnitz-Rottluff - ESV Lok Chemnitz 24:23 (10:16 )

„Ende gut – alles gut“. Aber bis zum Ende zittern , und wieder ein paar graue Haare mehr auf unseren Köpfen. Die Jungs begannen sehr nervös. Kein Wunde, man spielte gegen den Tabellenersten, der noch kein Spiel verloren hatte. Die „Lok“ begann mit Volldampf, die Spieler waren lauffreudig und so stand es folgerichtig nach vier Minuten 0:4. Bis auf ein Tor kamen die Jungs vom SSV heran (4:5. 5:6), aber der Ausgleich wurde nicht erzielt.  Der Gegner zog  wieder davon und führte zur Halbzeit 16:10.

In der Kabine wurde an den Kampfgeist appelliert. Noch waren 25 Minuten Zeit, das Ergebnis zu drehen. In der dreiunddreißigsten Minute stand ein 12:18 an der Anzeigetafel. Und so langsam schwand die Hoffnung, hier noch „was zu reißen“. Doch dann warfen unsere Jungs sieben Tore infolge zur ersten Führung in diesem Spiel (19:18). Nun war die Partie ausgeglichen.  Doch der Gegner agierte nicht mehr so konzentriert, sondern versuchte es mit „der Brechstange“. Während die Rottluffer sich endlich im Zusammenspiel gefunden hatten, fanden bei den Lok-Jungs nur noch Einzelaktionen statt. In der fünfzigsten Minute führte unsere Mannschaft erstmals mit zwei Toren. Der Vorsprung schmolz aber sofort wieder durch ein Siebenmeter- Tor des Gegners. Noch eine halbe Minute zittern – ja nicht den Ball verlieren!! Durch einen Lattentreffer unsererseits kam die Lok noch einmal in Ballbesitz, doch dann endlich der Schlusspfiff!! Geschafft 24:23 gewonnen. Sicher ein wenig glücklich. Aber es war das Glück der Tüchtigen, die nach solch einem Rückstand nicht die Köpfe hängen ließen.

 

 

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